One-Pot-Gyoza-Auflauf ist ein Trendrezept, das ihr unbedingt probieren solltet. Er ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch wahnsinnig lecker. Mein einfaches Rezept für den Auflauf mit Gyoza findet ihr hier.

Michi und ich haben uns beide unabhängig voneinander diesen leckeren Food-Trend auf Instagram geschickt. Sofort war klar: Der Auflauf ist eine Idee, die wir sofort für euch ausprobieren mussten. Das Ergebnis war ein perfektes Essen für die schnelle Feierabendküche. Das Gericht besteht lediglich aus einer schnell hergestellten Sauce sowie fertigen Gyoza-Teigtaschen aus dem Kühlregal (oder dem Gefrierschrank). In nur 25 Minuten ist der spicy Auflauf auf dem Tisch und macht mit etwas Reis nicht nur satt, sondern auch glücklich!
Zugegeben, „One-Pot-Gyoza-Auflauf“ ist kein Name, der leicht über die Zunge geht. Dabei ist er treffend, wenn ihr versteht, was hinter dem Rezept steckt. Zunächst ist es ein Auflauf: Ihr gebt Gyoza und Sauce in eine Auflaufform und backt alles im Ofen. Der One-Pot-Aspekt liegt darin begründet, dass ihr die Sauce direkt in der Auflaufform anrührt. Ihr macht also neben der Form weder Töpfe noch Pfannen dreckig – praktisch!
Aus diesen Gründen werdet ihr meinen One-Pot-Gyoza-Auflauf lieben:
- Er ist schnell gemacht.
- Ihr braucht nur wenige Zutaten.
- Er verbindet Geschmack und Schärfe von Thai-Curry mit der Vielfalt japanischer Gyoza.
- Er lässt sich ganz einfach vegetarisch oder vegan zubereiten.
- Ihr habt (fast) keinen Abwasch!

Die Zutaten für One-Pot-Gyoza-Auflauf
Wenn ihr den neuesten Food-Trend von Social Media einmal selbst probieren möchtet, braucht ihr dafür nur wenige Zutaten. Die Zutaten für One-Pot-Gyoza-Auflauf findet ihr in jedem asiatischen Supermarkt und mittlerweile sogar in vielen herkömmlichen Supermärkten. Auf eure Einkaufsliste wandern:
- Kokosmilch: Sie bildet die Basis der cremigen Sauce.
- Rote Currypaste: Die Currypaste ist der Hauptgeschmacksträger der Sauce. Hier bei der Menge nicht geizen – 2 Esslöffel dürfen es gerne sein.
- Knoblauch: Wie viel Knoblauch man mag oder verträgt, ist sehr individuell. Ich verwende immer zwei Zehen, fein gehackt. Ihr könnt die Menge aber auch reduzieren oder vergrößern.
- Ingwer: Die Zitrusnoten und einzigartige Schärfe des Ingwers passt hervorragend zur roten Currypaste.
- Sojasauce: Die Sojasauce sorgt für den perfekten Salzgehalt und bringt geschmackliche Tiefe (Stichwort: Umami).
- Austernsauce: Austern- oder Fischsauce ist die Zutat, die das Gericht erst rund macht.
- Erdnussmus: Alternativ könnt ihr auch Erdnussbutter in der Variante creamy verwenden.
- Sesamöl: Das Sesamöl bringt einen intensiven Geschmack mit, der eure Sauce abrundet.
- Reisessig: Was jetzt noch fehlt, ist etwas Säure. Reisessig passt perfekt zu allerhand asiatischen Gerichten.
- Gyoza: Pro Person rechne ich mit 10 Gyoza. Ihr seid frei, für welche Füllung ihr euch entscheidet.
Als Toppings empfehle ich euch noch in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel, etwas frischen Koriander und crispy Chili-Öl, wenn ihr gerne scharf esst.
Wenn ihr etwas mehr Zeit habt und eure Gyoza selber machen möchtet, dann empfehlen wir euch das Rezept von unserer Freundin Maja Nett. Auf ihrem Foodblog findet ihr beste Inspiration für selbst gemachte japanische Gyoza.


Vegane Abwandlung
Wenn ihr beim Einkauf eurer Zutaten ein paar Dinge beachtet, könnt ihr den One-Pot-Gyoza-Auflauf auch vegan zubereiten.
Da wäre zunächst das Thema Currypaste. Was viele nicht wissen: Die meisten (thailändischen) Currypasten sind nicht vegan, weil sie Fischsauce enthalten. Achtet beim Kauf also auf die Zutatenliste und auf eventuelle Hinweise auf dem Glas, dass die Paste rein pflanzlich ist.
Apropos Fischsauce. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist diese ebenfalls nicht vegan – genau wie ihre Verwandte, die Austernsauce. Mittlerweile gibt es aber hervorragende vegane Alternativen. Diese findet ihr in Asiamärkten zum Beispiel unter dem Namen No Fish Sauce.
Zuletzt solltet ihr auf die Wahl eurer Teigtaschen achten. Der Teig von Gyoza ist in der Regel vegan, da er nur aus Wasser, Mehl, Mais- oder Kartoffelstärke und Salz besteht. Die Füllung hingegen gibt es sowohl mit Fleisch, mit Fisch und rein pflanzlich. Greift zu einer veganen Variante, wenn euch das wichtig ist.

Ist One-Pot-Gyoza-Auflauf eine Hauptspeise?
Ihr könnt meinen One-Pot-Gyoza-Auflauf pur als Hauptspeise für den kleinen Hunger genießen. Wenn ihr sichergehen möchtet, dass auch gute Esser satt werden, könnt ihr den Auflauf um eine Proteinbeilage wie in Würfel geschnittenen Tofu ergänzen. Dieser saugt sich mit der würzigen Sauce voll und schmeckt nach dem Backen herrlich. Als Michi das Rezept nachgekocht hat, hat er etwas Reis dazu serviert. Ganz klar sein Favorit, da er kein großer Tofu-Fan ist.
Das Rezept für One-Pot-Gyoza-Auflauf

One-Pot-Gyoza-Auflauf
Kochutensilien
- Auflaufform (Standardgröße, ca. 38 x 26 cm)
- kleiner Schneebesen
- Schneidebrett
- Küchenmesser
Zutaten
- 1 Dose Kokosmilch
- 2 EL Rote Currypaste
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 Stück Ingwer ca. 3 cm
- 3 EL Sojasauce
- 1 EL Austernsauce oder andere Fischsauce
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Reisessig
- 20 Gyoza frisch oder TK
optional zum Garnieren
- 2 Stangen Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
- Sesam
- Koriander frischer
- crispy Chili-Öl
Anleitungen
- Knoblauch und Ingwer schälen und in fein hacken.
- Alle Zutaten bis auf die Gyoza in eine Auflaufform geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
- Die Gyoza in die Sauce legen und alles für 20 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen backen. (Wenn ihr TK-Gyoza verwendet, verlängert sich die Zeit im Ofen um 5 Minuten.)
- Den One-Pot-Gyoza-Auflauf optional mit Frühlingszwiebelringen, Sesam, frischem Koriander und crispy Chili-Öl garnieren.
Notizen
Nährwertangaben
Noch nicht satt? Unsere neuesten Rezepte:
- One-Pot-Gyoza-Auflauf
- Gemüse aus der Heißluftfritteuse
- Hähnchenbrust aus der Heißluftfritteuse
- Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse
- Kräuterquark selber machen: Schnelles Grundrezept
Noch mehr asiatische Rezepte zum Probieren
Von asiatischen Rezepten bekommt ihr nicht genug? Dann haben wir etwas gemeinsam! Auf unserem Foodblog twopotatoes.de findet ihr deshalb viele weitere Rezepte aus den verschiedenen Küchen Asiens. Viel Spaß beim Probieren!






Häufig gestellte Fragen zu One-Pot-Gyoza-Auflauf
Kann ich gefrorene Gyoza direkt für den Auflauf verwenden?
Ja, absolut! Das ist ja das Schöne an diesem Rezept. Ihr müsst die Gyoza vorher nicht auftauen. Legt sie einfach tiefgekühlt in die Auflaufform und übergießt sie mit der Sauce. Die Backzeit verlängert sich dann um 5 Minuten.
Ist der Gyoza-Auflauf sehr scharf?
Die Schärfe bestimmt ihr selbst über die rote Currypaste. Wenn ihr euch an das Rezept haltet, ist der Auflauf mild genug für alle, die eher selten scharf essen. Auch das optionale Topping mit crispy Chili-Öl gibt euch die Freiheit, am Tisch individuell nachzuwürzen.
Welche Gyoza eignen sich am besten für das Rezept?
Ihr könnt jede Sorte nehmen, die euch schmeckt – ob mit Hähnchen, Schweinefleisch, Gemüse oder Garnelen. Da die Sauce durch die Kokosmilch und das Erdnussmus sehr reichhaltig ist, passen besonders Gemüse-Gyoza oder Hähnchen-Füllungen, um eine schöne Balance zu schaffen.
Wie mache ich den Gyoza-Auflauf vegan?
Das geht super einfach! Achtet beim Kauf der roten Currypaste darauf, dass sie nur pflanzliche Zutaten enthält. Ersetzt die Fisch- oder Austernsauce durch eine vegane Alternative (z. B. „No Fish Sauce“ auf Pilzbasis oder einfach mehr Sojasauce) und wählt natürlich eine rein pflanzliche Gyoza-Füllung. Der Teig selbst ist meistens ohnehin vegan.
Was kann ich dazu servieren, damit alle satt werden?
Der Auflauf ist pur schon ein tolles, leichtes Abendessen. Wenn ihr großen Hunger habt, empfehlen wir euch Basmati- oder Jasminreis als Beilage. Der Reis ist perfekt, um die cremige Sauce restlos zu verputzen. Alternativ könnt ihr auch direkt ein paar Tofuwürfel mit in die Auflaufform geben.
Kann ich den Auflauf vorbereiten oder aufwärmen?
Am besten schmeckt der One-Pot-Gyoza-Auflauf frisch aus dem Ofen, wenn die Teigtaschen noch die perfekte Konsistenz haben. Daher empfehlen wir euch, den Auflauf weder vorzubereiten noch aufzuwärmen. Das Vorbereiten ist ohnehin nicht nötig, da die Zubereitung kaum Zeit in Anspruch nimmt.
Zuletzt aktualisiert am 23.03.26




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